Kontakt Kontakt Downloads Downloads
Tel: +49 431 530 33 994
support(at)docsetminder.de

GRC Partner GmbH

Schauenburgerstraße 116
24118 Kiel
Tel: +49 431 530 33 990
Fax: +49 431 530 33 999
Mail: info(at)grc-partner.de

Büro Hamburg

Tel: +49 40 309 53 558 22

Wiederanlaufparameter - Kritikalität - Ressourcen für den Notbetrieb

Nicht alle organisatorischen Einheiten und Prozesse sind gleichermaßen wichtig und unabdingbar für die Leistungserstellung eines Unternehmens oder einer Behörde. Die Business Impact Analyse (BIA) liefert Ihnen wichtige Erkenntnisse über die Bedeutung der einzelnen organisatorischen Einheiten und Prozesse für die betriebliche Kontinuität aus der Sicht der Notfallvorsorge und -bewältigung.

Die BIA ist ein Managementprozess, in dem die Analyse und Bewertung nach bestimmten Kriterien durchgeführt wird, um die kritischen Geschäftsprozesse und Ressourcen zu ermitteln. Als kritisch werden Prozesse und Ressourcen bezeichnet, die für die Leistungserstellung des Unternehmens oder der Behörde unerlässlich sind. Betrachtet wird der mögliche Schaden, der nach dem Ausfall des Prozesses oder der Ressource in unterschiedlichen Zeitintervallen entstehen kann. Falls keine oder eine veraltete Dokumentation der Aufbau- und Ablauforganisation existiert, gehört auch deren Aufnahme und die dazu gehörenden Sachverhalte zur BIA.

In Abhängigkeit von der Unternehmensgröße und Komplexität der Prozesse kann es sich um eine große Anzahl von Sachverhalten handeln, die analysiert und bewertet werden müssen. Ihre Anzahl und Eigenschaften beeinflussen direkt den Aufwand, der für die Untersuchung, Planung und Umsetzung der Notfallvorsorge und Notfallbewältigung betrieben werden muss. Um den möglichen Aufwand zu reduzieren, kann an dieser Stelle entschieden werden, ob in der Bewertung alle, oder nur ein Teil der Prozesse und Ressourcen einbezogen werden sollen. Bei der Betrachtung wird die Tatsache genutzt, dass nicht alle organisatorischen Einheiten und Prozesse die gleiche Bedeutung für die Leistungserstellung des Unternehmens oder der Behörde haben. Einige davon sind zu jedem Zeitpunkt unerlässlich, auf einige andere kann zeitweise verzichtet werden. Die Hauptaufgabe an dieser Stelle ist zu entscheiden, auf welche Art und Weise die Auswahl getroffen wird. Sie sollte im BIA-Bericht fundiert begründet und dokumentiert werden. Eine falsch getroffene Auswahl kann schwerwiegende Folgen im Notfall oder in einer Krise nach sich ziehen.

  • Vollständige Betrachtung - In die BIA werden alle Unternehmens- oder Behördenprozesse und organisatorischen Einheiten einbezogen, d.h. der Geltungsbereich erstreckt sich auf die gesamte Organisation und alle Prozesse (Aktivitäten), ohne jede Ausnahme. 
  • Partielle Betrachtung - In die Bewertung werden nur Prozesse, organisatorische Einheiten und Ressourcen einbezogen, die vordefinierte Auswahlkriterien erfüllen. Sie können von Unternehmen zu Unternehmen und von Behörde zu Behörde unterschiedlich gewählt werden. Ein Kreditinstitut wird möglicherweise die Auswahl nach anderen Kriterien treffen als ein mittelständisches Unternehmen aus der Automotive-Branche oder eine Behörde.

Das DocSetMinder®-Modul „IT-Notfallmanagement" erlaubt eine beliebig detaillierte Durchführung der Business Impact Analyse (BIA) im Unternehmen und in der Behörde.

Fachbuch zum Thema: "IT-Notfallmanagement im Unternehmen und in der Behörde"